Die 6 besten Wanderungen in Tasmanien
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Tasmanien wird oft als Australiens letzte große Wildnis beschrieben, und für Wanderer fühlt sich diese Beschreibung völlig berechtigt an. Dieser Inselstaat ist voll von rohen, dramatischen Landschaften: zerklüftete Doleritgipfel, uralte Regenwälder, Gletscherseen, weiße Sandstrände und stimmungsvolle Küstenklippen. Mehr als 40 % Tasmaniens sind als Nationalparks oder als Welterbe geschützte Wildnis ausgewiesen, was es zu einem Traumziel sowohl für erfahrene Trekker als auch für Gelegenheitswanderer macht.

Was Tasmanien wirklich auszeichnet, ist die Vielfalt der Wandererlebnisse auf relativ kleinem Raum. Sie können Tage damit verbringen, abgelegene Gebirgszüge zu durchqueren, mit nichts als alpinen Hütten als Schutz, oder einen halbtägigen Küstenweg mit weitem Meerblick und einem Café am Ende genießen. Dieser Leitfaden stellt sechs der besten Wanderungen in Tasmanien vor – drei ikonische mehrtägige Abenteuer und drei herausragende Tagestouren – gefolgt von praktischen Tipps, die Ihnen helfen, Ihre Reise mit Zuversicht zu planen.
Mehrtägige Wanderungen
1. Overland Track (Cradle Mountain–Lake St Clair Nationalpark)
Distanz: ~65 km
Dauer: 5–7 Tage
Schwierigkeitsgrad: Mittel bis anspruchsvoll
Der Overland Track ist Tasmaniens bekannteste Wanderung und einer der großen Fernwanderwege Australiens. Er erstreckt sich von Cradle Mountain bis zum Lake St Clair und führt durch eine sich ständig verändernde Landschaft: Buttongras-Ebenen, moosbedeckte Regenwälder, alpine Moorlandschaften und Gletschertäler.
Was den Overland Track besonders macht, ist sein Gleichgewicht zwischen Wildnis und Zugänglichkeit. Gut gepflegte Hütten bieten jede Nacht einfachen Schutz, und Abstecher ermöglichen es, Gipfel wie den Mount Ossa (den höchsten Berg Tasmaniens) oder Barn Bluff zu besteigen. Das Wetter kann selbst im Sommer unvorhersehbar sein, was dem Abenteuer eine zusätzliche Würze verleiht und gute Vorbereitung belohnt. Für viele Wanderer ist dieser Weg die ultimative Einführung in die Wildnis Tasmaniens.
2. South Coast Track (Southwest Nationalpark)
Distanz: ~85 km
Dauer: 6–8 Tage
Schwierigkeitsgrad: Anspruchsvoll
Wenn Sie nach roher, ungezähmter Wildnis suchen, liefert der South Coast Track genau das. Er verläuft zwischen Melaleuca und Cockle Creek und durchquert eine der wildesten Regionen Tasmaniens. Erwarten Sie schlammige Abschnitte, ungesicherte Flussüberquerungen und lange Strecken ohne jegliche Anzeichen menschlicher Präsenz.
Die Belohnung ist eine außergewöhnliche Landschaft: weite Strände, die von Regenwald gesäumt sind, dramatische Landzungen und ein Gefühl der Abgeschiedenheit, das immer seltener wird. Diese Wanderung erfordert gute Navigationsfähigkeiten, körperliche Fitness und Respekt vor schnell wechselnden Bedingungen. Sie ist kein Weg, den man unterschätzen sollte, bietet aber erfahrenen Wanderern eines der authentischsten Wildniserlebnisse in Australien.
3. Freycinet Peninsula Circuit (Freycinet Nationalpark)
Distanz: ~30 km
Dauer: 2–3 Tage
Schwierigkeitsgrad: Mittel
Der Freycinet Peninsula Circuit verbindet Granitgipfel, türkisfarbene Buchten und unberührte Strände zu einer kompakten, aber unvergesslichen mehrtägigen Wanderung. Obwohl viel kürzer als andere Fernwanderwege, bietet er außergewöhnliche Vielfalt, von Küsten-Heideflächen bis zu erhöhten Aussichtspunkten mit Blick auf die Wineglass Bay.
Campingplätze entlang der Route machen diese Wanderung flexibel und geeignet für Anfänger im Übernachtungstrekking. Der Kontrast zwischen rauem Inlandgelände und ruhiger Küstenlandschaft ist beeindruckend, und Tierbeobachtungen – Wallabys, Wombats und Seevögel – sind häufig. Diese Rundwanderung ist ideal für Wanderer, die ein mehrtägiges Abenteuer suchen, ohne sich auf eine ganze Woche in der Wildnis festzulegen.
Tageswanderungen
4. Wineglass Bay Aussichtspunkt (Freycinet Nationalpark)
Entfernung: ~3 km Hin- und Rückweg
Dauer: 1,5–2 Stunden
Schwierigkeit: Mittel
Kurz, aber steil, ist der Weg zum Wineglass Bay Lookout eine der ikonischsten Tagestouren Tasmaniens. Ein gut angelegter Pfad steigt stetig durch Buschland zu einem Aussichtspunkt, der die perfekte Kurve aus weißem Sand und leuchtend blauem Wasser darunter offenbart.
Während der Aussichtspunkt allein spektakulär ist, wandern viele weiter bis zum Strand selbst für eine längere Halbtagestour. Diese Wanderung ist aus gutem Grund beliebt – sie bietet Weltklasse-Aussichten bei relativ geringem Zeitaufwand, besonders bei Sonnenaufgang oder am späten Nachmittag.
5. Mount Amos (Freycinet Nationalpark)
Entfernung: ~4 km Hin- und Rückweg
Dauer: 3–4 Stunden
Schwierigkeit: Anspruchsvoll
Mount Amos bietet eine der besten Panoramaaussichten in Tasmanien, aber es gibt eine Warnung: Diese Wanderung ist steil, exponiert und erfordert Klettern über Granitplatten. Oben gibt es keinen markierten Weg, und nasse Bedingungen können den Felsen gefährlich rutschig machen.
Für erfahrene Wanderer bietet der Gipfel eine atemberaubende Aussicht über die Wineglass Bay und die Hazards-Bergkette. Gutes Wetter, festes Schuhwerk und Schwindelfreiheit sind unerlässlich. Dies ist eine kurze Wanderung, die sich wie eine ernsthafte alpine Herausforderung anfühlt.
6. Russell Falls und Horseshoe Falls (Mount Field Nationalpark)
Entfernung: ~2 km Rundweg
Dauer: 1 Stunde
Schwierigkeit: Leicht
Nicht jede großartige Wanderung muss anstrengend sein. Der Weg zu den Russell Falls und Horseshoe Falls ist ein zugänglicher, familienfreundlicher Einstieg in Tasmaniens Regenwaldlandschaften. Ein gut gepflegter Pfad schlängelt sich durch hohe Baumfarne und hohe Eukalyptusbäume, bevor er die anmutigen Wasserfälle erreicht.
Diese Wanderung ist perfekt für Ruhetage oder Reisende mit wenig Zeit und bietet schöne Landschaften bei minimalem Aufwand. Sie ist auch ein hervorragendes Beispiel dafür, wie Tasmanien seine Naturwunder zugänglich macht, ohne deren Schönheit zu schmälern.
Planung Ihrer Tasmanien-Wanderreise
Tasmaniens kompakte Größe macht es einfach, mehrere Wanderungen in einer Reise zu kombinieren, aber Planung ist dennoch unerlässlich. Viele mehrtägige Wanderungen erfordern Genehmigungen oder Buchungen, besonders in der Hauptsaison (Oktober bis April). Nationalparks haben oft strenge Beschränkungen für die Anzahl der Wanderer, um empfindliche Ökosysteme zu schützen.
Für abgelegene Wanderungen wie den South Coast Track können die Transportlogistik komplex sein und kleine Flugzeuge oder lange Shuttlefahrten erfordern. Recherchieren Sie Zugangsstellen, Ausstiegsrouten und Wetterbedingungen frühzeitig, um Überraschungen zu vermeiden.
Beste Jahreszeit zum Wandern in Tasmanien
Der Sommer (Dezember bis Februar) bietet das stabilste Wetter, aber auch dann können sich die Bedingungen schnell ändern. Schnee, starke Winde und heftiger Regen sind jederzeit möglich, besonders in alpinen Regionen.
Frühling und Herbst bieten weniger Menschenmassen und dramatische Landschaften, erfordern aber wegen kürzerer Tageslichtstunden und kühlerer Temperaturen zusätzliche Vorbereitung. Winterwanderungen sind am besten erfahrenen Wanderern mit alpinen Fähigkeiten vorbehalten, da Schnee und Eis die Wege gefährlich machen können.
Sicherheits- und Umweltaspekte
Die Wildnis Tasmaniens ist schön, aber unerbittlich. Tragen Sie immer Navigationshilfen, warme Kleidung und zusätzliches Essen, selbst bei kurzen Wanderungen. Die Mobilfunkabdeckung ist in vielen Gebieten begrenzt, weshalb persönliche Ortungsgeräte (PLBs) eine kluge Investition für mehrtägige Touren sind.
Die Leave No Trace-Prinzipien werden in Tasmanien ernst genommen. Bleiben Sie auf markierten Wegen, nehmen Sie allen Müll mit und respektieren Sie die Tierwelt. Diese Praktiken helfen, die Landschaften zu bewahren, die das Wandern hier so besonders machen.
Unverzichtbare Ausrüstung für Wanderungen in Tasmanien
Wetterfeste Kleidung ist unverzichtbar. Eine hochwertige Regenjacke, isolierende Schichten und robuste Stiefel machen einen großen Unterschied für Komfort und Sicherheit. Für mehrtägige Wanderungen ist leichtes, aber zuverlässiges Equipment entscheidend, da sich die Bedingungen schnell nass und kalt ändern können.
Auch bei Tagestouren sollten Sie Wasser, Snacks, Sonnenschutz und ein einfaches Erste-Hilfe-Set mitführen. Das Wetter in Tasmanien ist dafür bekannt, unvorbereitete Wanderer zu prüfen, unabhängig von Distanz oder Schwierigkeit.
FAQ: Wandern in Tasmanien
Brauche ich für alle Wanderungen Genehmigungen?
Nein. Die meisten Tagestouren sind kostenlos und erfordern keine Genehmigungen. Beliebte mehrtägige Wanderungen wie der Overland Track erfordern während der Hauptsaison Buchungen.
Ist Tasmanien für Anfängerwanderer geeignet?
Ja. Es gibt eine große Auswahl an einfachen und mittelschweren Wanderungen, besonders in Nationalparks wie Mount Field und Freycinet.
Kann ich in Tasmanien allein wandern?
Alleinwandern ist möglich, erfordert aber Vorsicht, besonders auf abgelegenen Wegen. Informieren Sie jemanden über Ihre Pläne und ziehen Sie in Betracht, ein PLB mitzuführen.
Sind auf allen mehrtägigen Wanderungen Hütten verfügbar?
Einige, wie der Overland Track, verfügen über gut gepflegte Hütten. Andere verlassen sich auf einfache Campingplätze, daher sollten Sie immer vorher die Weginformationen prüfen.
Die Wanderwege Tasmaniens bieten mehr als nur körperliche Herausforderung – sie ermöglichen das Eintauchen in Landschaften, die von uralter Geologie und kraftvollem Wetter geprägt sind. Ob Sie eine einwöchige Wildnistour unternehmen oder einen kurzen Waldspaziergang genießen, jeder Weg zeigt eine andere Seite des Charakters der Insel.
Die Wahl der richtigen Wanderung hängt von Ihrer Erfahrung, Zeit und Abenteuerlust ab, aber eines ist sicher: Wandern in Tasmanien hinterlässt einen bleibenden Eindruck. Die Kombination aus wilder Schönheit, gut gepflegten Wegen und echter Einsamkeit macht es zu einem Ziel, das jeden Schritt belohnt, lange nachdem die Stiefel ausgezogen sind.